Projektarbeiten der drei Abschlussklassen: H10a, H10b, H11z

Projekt "Planspiel Börse 2002"

Siebzig Schülerinnen der Abschlussklassen beteiligten sich am  "Planspiel Börse 2002", einem Wettbewerb der Sparkassenorganisation. Neun Spielgruppen konnten zwischen dem 25.09.02 und dem 03.12.02 ein fiktives Spielkapital von 50000,00 € in 150 zur Auswahl stehende in- und ausländische Werte investieren. Hierzu musste via Depot- Eröffnungsantrag bei der Sparkasse ein Wertpapierdepot eingerichtet werden. Die Kauf- und Verkaufsorders werden über das Internet abgewickelt und zu "Echtkursen" wertgestellt.

Im Zuge des Börsenspiels mussten sich die Schülerinnen mit der Begriffswelt und der Funktionsweise der Börse vertraut machen. Es galt ertragversprechende Anlagestrategien zur Anwendung zu bringen. Die Schülerinnen mussten die "Launen" der Börse und ihre Abhängigkeit vom gesamtwirtschaftlichen Datenkranz zur Kenntnis nehmen, zumal sich just zu unserem Einstieg ins Börsenspiels der "Baer" losgerissen hatte. So war man schließlich zufrieden, die Depotwerte mit einer "schwarzen Null" halten zu können.

Dank gilt den Herren Groß und Barnerssoi von der Sparkasse Landshut, die die Spielgruppen  jederzeit mit Rat und Tat unterstützten.


Projekt Gründungsspiel "Ideen machen Schule"

Schon mehrere Jahre engagiert sich das Hans Lindner Institut Arnstorf im Bereich der Existenzgründung. In dieses Engagement sind auch Universitäten und Fachhochschulen eingebunden. Für berufsbildende und weiterführende Schulen bietet das Hans Lindner Institut das Gründungsspiel "Ideen machen Schule" an. Zum ersten Mal nahm die Wirtschaftsschule Seligenthal mit den Abschlussklassen H10a, H10b, H11z mit je zwei Teams teil.

Die beteiligten Teams sind vor die Aufgabe gestellt,  im 2.Halbjahr innerhalb von 12 Wochen ein Unternehmen mit einem tragfähigen Konzept zu gründen. Alle Gründungskonzepte kommen nach Fertigstellung in einen „Bewertungstopf“ und werden von einer Jury, die sich aus Vertretern von Ämtern, Behörden, Banken, Kammern u.a.. der Spielregion zusammensetzt, bewertet.

Zunächst musste eine Geschäftsidee mit einer passenden Unternehmensphilosophie gefunden werden.

Von der Wahl der Rechtsform, der Personalplanung- und Beschaffung einschließlich des Abschlusses verschiedener Arten von Arbeitsverträgen bis hin zur Marketingkonzeption und zum Finanzplan sollte alles abgearbeitet und in einer etwa 15- seitigen Konzeptmappe- ohne Anlagen- eingereicht werden.

Die Realitätsnähe des Gründungsspiels wird dadurch unterstrichen, dass alle Meldeformalitäten einschließlich des Ausfüllens, der dafür notwendigen Formulare, tatsächlich ausgeführt werden. So wurden die „Gründer“ beim Registergericht, den Krankenkassen, beim Arbeitsamt, dem Gewerbeamt, dem Bauaufsichtsamt und bei den Banken vorstellig. Die Gespräche bei diesen und anderen Institutionen waren durch Gesprächsprotokolle und Laufzettel zu dokumentieren. Diese „Ämtergänge“ erledigten die Schülerinnen ausnahmslos außerhalb der Schulzeit.

 Zunächst werden die besten Spielkonzepte in einem Regionalentscheid ermittelt. Am 3. Juni war es dann so weit. Die 37 teilnehmenden Teams aus der Region Landshut waren zum Regionalentscheid in die Sparkassenakademie Bayern geladen. Hier wurden die Sieger der „Junior und- Seniorstaffel“ vorgestellt und prämiert.

Die Teams unserer Wirtschaftsschule konkurrierten in der Seniorstaffel mit hervorragendem Erfolg. Die Wirtschaftsschule Seligenthal belegte mit dem Team „Avantgarde“ den ersten und mit dem Team „Context“ den zweiten Platz. Dieses Ergebnis wurde noch mit einem fünften Platz abgerundet. Unseren drei prämierten Teams wurde ihre Arbeit mit einem Geldpreis von je 150,00 € honoriert.

Neben der Erkenntnis, dass man ein Unternehmen nicht eben nebenbei gründen kann, sondern dazu ein umfangreiches betriebswirtschaftliches Wissen notwendig ist, konnten die Schülerinnen die Erfahrung machen, dass in der beruflichen Praxis nicht nur fachliche sondern auch soziale Kompetenz nötig sein wird, um ein gemeinsames Ziel zu erreichen.

Das Team „Avantgarde“ trat im Finalentscheid am 26. Juni in Arnstorf um die Plätze 1-5, das Team „Context“ um die Plätze 5- 15 an. Im Finalentscheid waren als Anerkennung für die qualifizierten Gruppen insgesamt 5600,00€ zu gewinnen. Im Gesamtentscheid  in Arnstorf konnten unsere zwei Teams "Avantgarde" und "Context" von ca.130 Mitbewerbern die Plätze 5 bzw.14 belegen. Respekt den beiden Teamleiterinnen Sylvia Siegel und Christina Wimbauer mit ihren Teammitgliedern, die ihre Präsentationen zwischen den Abschlussprüfungen zu bestreiten hatten.

Unser Dank gilt auch Frau Bianca Hockun vom Hans Lindner Institut, die unsere Gründungsaktivitäten mit großem Engagement begleitet hat.

1.Sieger der Seniorstaffel: Team „Avantgarde“

Firma: Quickly Heimlieferservice (GdbR)

Teamleiterin: Siegel Sylvia                                                                                                                        

Regionale Abschlussveranstaltung Landshut
in der Sparkassenakademie
(Teams aus den Regionen Landshut)

                                                             
Regionalsieger Seniorstaffel 2003
"Avantgarde" - Quickly - der Heimlieferservice der deutschen, italieni
schen und chinesischen Küche


Wirtschaftsschule der Schulstiftung
Landshut-Seligenthal                                                                                                 

 

2.Sieger: Team: Context

Firma: Silent Soul GmbH

Teamleiterin:Wimbauer Christina

                                                                                                                                 

 

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