Willkommen auf der Website der Klasse H7a

Am 21. November von 10.15 bis 11.20 Uhr besuchte unsere Klasse H 7a mit unserem Lehrer Dr. Hans Mirtes eine Ausstellung im Rahmen des Erdkundeunterrichts, bei der es um alternative Energiegewinnung ging. Wir wurden in 2 Gruppen eingeteilt. Jede Gruppe bekam einen Gruppenführer zugewiesen, der uns durch die Ausstellung begleitete und  genaue Informationen gab. Eine Solaranlage beispielsweise arbeitet am besten, wenn das Dach mit den Solarzellen nach Süden ausgerichtet ist und deshalb viel Sonneneinstrahlung empfangen kann. So kommt ein Einfamilienhaus mit 2 Solarplatten locker aus. Dagegen benötigt ein Mehrfamilienhaus mindestens 6 Platten. Wird überschüssiger Strom erzeugt, kann dieser gegen Bezahlung ins Netz eingespeist werden. So rentieren sich die Solaranlagen und können mit dem Ertrag abgezahlt werden. 

 Mit der Anlage kann eine Familie ihr Warmwasser gewinnen, ohne dass teurer Strom aus dem öffentlichen Netz notwendig ist. Der gut isolierte Wasserkessel ist meist im Keller untergebracht, wo das heiße Wasser für sonnenfreie Tage gespeichert wird. Man findet Solaranlagen häufig auf den Dächern von Berghütten, wo eine herkömmliche Stromversorgung über das Netz nicht möglich oder zu teuer ist.  

 Es wurden uns aber auch noch Energiearten aus erneuerbaren Rohstoffen gezeigt und erklärt, wie z.B. das Heizen mit aus Sägespänen gepressten Pellets. Dadurch können Holzabfälle in Energie umgewandelt werden, die sonst nutzlos entsorgt werden müssten.  Mit diesen alternativen Energiearten werden wir von den Ölzufuhren unabhängiger. Diese Energiearten werden dann an Bedeutung gewinnen, wenn die Ölimporte aus den Krisengebieten des Nahen Ostens erschwert und dadurch das Heizöl teurer wird. 

Tatjana Holinka und Sabrina Ebenhöh 

 

Die Klasse H 7a im Klassenzimmer vor Wandzeitungen mit diversen Ländermotiven.

Carina erklärt an der Karte besondere Küstenformen und in diesem Zusammenhang die Anlage eines Gezeitenkraftwerkes.

Bei einem Pumpspeicherkraftwerk wird in der Nacht mit billigem Strom das Wasser wieder in einen Hochbehälter gepumpt, das dann während des Tages die Turbinen antreibt, um dringend benötigten Strom zu erzeugen.

Isoliertes Holzhaus mit Solarzellen bestückt. Das Dach ist nach Süden exponiert.